Jubiläumsumzug

Jubiläumsumzug der Gajemänndl

Einige Jahre schon wurde innerhalb der Gajemänndl-Gruppe immer wieder über einen möglichen Maskenumzug zum 33. Jubiläum in Nußloch gesprochen. Wäre das überhaupt machbar, würden sich genügend Gruppen anmelden, könnte man ein Narrendorf auf die Beine stellen, hätte man genug Unterstützung von Seiten der Gemeinde und auch aus eigenen Reihen.....Das letzte Wochenende hat gezeigt: Yes, we can!

Bereits im Frühsommer wurden die Einladungen an Masken- und Musikgruppen verschickt und nach und nach kamen die Zu- oder auch Absagen. Unmittelbar nach den Ferien traf sich das Umzugsteam um Zunftmeister Thomas Stackmann beinah wöchentlich, um diesen Umzug auf die Beine zu stellen. Auch ein Tag vor Weihnachten setzte man oberste Priorität und traf sich noch einmal im alten Jahr, um die Planungen voranzutreiben. Stand man am Anfang noch vor einem riesigen Berg voller Fragen und Ungewissheiten, so rückte im Laufe unserer Sitzungen nach und nach das greifbare Ziel näher. Dabei hatte jeder im Team seine Aufgaben, die er gewissenhaft erledigte.

Und dann war er da, der Umzugssonntag, auf den wir so lange gespannt gewartet hatten. Pünktlich um 8 Uhr traf man sich auf dem Lindenplatz, um den eigenen Stand aufzubauen, Wegweiser aufzuhängen, die Infostände aufzubauen, die Zugnummern am Startplatz aufzumalen, die Tafeln zu verteilen usw....

Stündlich hatte man Tage vorher schon bange das Wetter für den Sonntag gecheckt, und wie erleichtert waren wir, dass es zwar eisig windete, aber kein Regen in Sicht war, sogar die Sonne zeigte sich ab und an! Um 13.33 Uhr zündete unser Umzugsminister Peter Rensch die Startraketen und wir starteten unseren Jubiläumsumzug durch die Gassen von Nußloch zusammen mit insgesamt 65 Masken- und Musikgruppen. Das hatte Nußloch in seiner Geschichte noch nicht gesehen! Wer vorher noch nie auf einem Maskenumzug dieser Art war, wurde begeistert von der Stimmung, die bei solch einem Umzug herrscht, mitgerissen und die Musikgruppen unterstützten das so gut wie sie nur konnten. Am Ende des Umzugsweges standen wir Spalier für alle nachfolgenden Gruppen und hatten so selbst noch einen Heidenspaß dabei. Viele Maskengruppen bedankten sich bei uns für den toll organisierten Umzug und das phantastische Publikum, was uns sehr, sehr freute. Das Narrendorf füllte sich mit Narren und Publikum und es herrschte, wie wir das in Nußloch gewöhnt sind, eine überragende Stimmung. Gegen 18.00 Uhr leerte sich das Narrendorf nach und nach und wir konnten mit den Aufräumarbeiten beginnen, so dass wir gegen 19:30 Uhr einen fast sauberen Lindenplatz zufrieden und glücklich in Richtung Weinstube verlassen konten, um den Tag für uns in Ruhe ausklingen zu lassen.

Grandioser Umzug zum doppelten Jubiläum!

Die Stadischde gratulieren auf diesem Weg dem KCN ganz herzlich zum 55. Geburtstag. Wir wünschen euch, dass ihr nach einer gelungenen Blutauffrischung nach unserem Rücktritt ebenso erfolgreich in den nächsten 55 Jahren seid.

Ebenso gratulieren wir den Gajemänndl zu ihrem 33-jährigen Jubiläum. Was mit einem einsamen Maskenmann Claus Müller 1982 begann, ist heute ein fester Bestandteil der Nußlocher Fassenacht. Der Jubiläumsumzug war super, alle Besucher im Bereich Hildastraße waren begeistert, was aber auch an den Zuschauern selbst lag, die alle Schlachtrufe der einzelnen Gruppen laut skandierten. Schon eine Stunde vorher lockte Stimmungsmusik von Internet-Radio Strahlenschein die Besucher an. DJ Georg Kost war in seinem Element, unterstützt von den "Dorfkindern" und ihrer Zunftmeisterin Maria, seine Musik animierte viele Zuschauer zum Mitschunkeln und Mitsingen.

Wolfgang Schneider war als Moderator in Höchstform. Dank der hervorragenden Unterlagen, die ihm vom Zugmanager Peter Rensch und dem Zunftmeister Thomas Stackmann zur Verfügung gestellt worden waren, konnte er alle Gruppen mit ihren Zunftmeistern vorstellen und alle Gruppen mit ihrem Schlachtruf begrüßen, unterstützt durch die vielen Zuschauer. Toll war auch, dass alle Zugnummern ihre Reihenfolge eingehalten haben. Wen störte es da schon, dass 6 fehlte?

Ein besonderer Dank geht an Antonella M., die dankenswerter Weise das meiste Konfetti entgegennahm und somit Bernd S, viel Mühe beim Kehren abnahm.

Wir bedanken uns auch bei Sonja und Wolfgang Herb für die Gastfreundschaft in ihrem Hof.

Die Stadischde